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Automatikgetriebeöl für Ihr Fahrzeug

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Das Automatikgetriebe hat sich erst spät in Deutschland und Europa etabliert. Es galt lange Zeit als Spritfresser und nur für faule oder ungeschickte Autofahrer geeignet. Inzwischen ist mit einer Automatik fahren aber gut etabliert, so dass sich dieses Feature in allen Fahrzeugklassen wieder findet. Zur Wartung eines Automatikgetriebes gehört das regelmäßige Wechseln mit dem vorgesehenen Öl. Empfohlen wird ein Intervall von 100.000 km.

Wann wird das Automatikgetriebeöl gewechselt?
Viele Schäden am Automatikgetriebe lassen sich auf Probleme mit der Schmierung zurückführen. Dies kann eine Bildung von unangenehmen Geräuschen sein, widerwillige Schaltvorgänge oder sogar das Aktivieren eines Notprogramms durch das Steuergerät. Dies geschieht, wenn zu wenig Öl im Automatikgetriebe ist oder das vorhandene Öl soweit seine Viskosität verloren hat, dass der Öldruck einen kritischen Wert erreicht.
Weitere Hinweise auf ein schlecht gewordenes Öl im Automatikgetriebe sind:

    - Gestiegener Kraftstoffverbrauch - Ruckelnder Schaltvorgang - Schwankende Drehzahl.
Für den Wechsel des Öls im Automatikgetriebe sind festgelegte Intervalle vorgeschrieben. Diese sollten in jedem Fall eingehalten werden. Falls an einem Automatikgetriebe eine Undichtigkeit festgestellt und behoben werden muss, ist ein zeitgleicher Wechsel des Öls ebenfalls angezeigt. Wo Öl austreten kann, kann auch Schmutz eindringen. Darum sollte bei der Überholung des Automatikgetriebes an diesem Posten nicht gespart werden. Wenn die Kupplung an einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe gewechselt werden muss, ist ein Ablassen des Öls in der Regel ebenfalls erforderlich. In diesem Fall sollte sich das vorhandene Öl noch im ersten Drittel seiner Lebensdauer befinden und frei von Fremdstoffen, Eintrübungen oder Verfärbungen sein. Sonst heißt es auch in diesem Fall: Besser austauschen.

Vor dem Tausch kommt die Spülung
Wenn bereits die beschriebenen Symptome beim Fahren bemerkt werden, die auf einen Qualitätsverlust beim Automatikgetriebeöl hinweisen, ist eine Spülung angezeigt. Dabei wird das Getriebe kurzzeitig mit einem scharfen Reiniger durchgespült, der Ablagerungen löst und aus der Mechanik entfernt. Hierbei wird auf einer Hebebühne mittels einer Ölspritze der Getriebereiniger eingefüllt zusätzlich zum Öl eingefüllt. Fertige Mischungen kosten ca. 15 Euro pro Liter. Konzentrate zum Selbstmischen sind zwar billiger. Jedoch sollten die Verarbeitungsvorschriften unbedingt eingehalten werden. Zu scharfe Reiniger können sonst Schäden an den Dichtungen verursachen. Mit dem Reiniger im Automatikgetriebe wird das Fahrzeug nun ca. 20 Minuten im Straßenverkehr bewegt. Je mehr Gangwechsel dabei ausgelöst werden, desto besser verteilt sich der Reiniger im Getriebe und kann seine Wirkung voll entfalten.

Der Wechsel von Automatikgetriebeöl
Der Wechsel des Getriebeöls an einem Automatikfahrzeug ist nicht ganz so einfach, wie ein normaler Wechsel des Motoröls. Eine für Laien unlösbare Aufgabe ist es aber dennoch nicht. Benötigt wird:

    - Das korrekte, vom Hersteller vorgeschriebene Automatiköl in ausreichender Menge (in der Regel genügt ein 5 Liter Kanister) - Ein neues Ölfiltersieb - Eine große Ölspritze - Bremsenreiniger - Putzlappen bzw. Papiertücher - Neue Dichtung für das Getriebe - weißer Eimer für das Altöl
Wichtig ist, dass das Fahrzeug sich im betriebswarmen Zustand befindet. Je wärmer das Öl ist, desto dünnflüssiger ist es auch. Beim Auslaufen lassen des Öls wird so die Restmenge minimiert.
Zuerst wird die Abdeckung gelöst. Anschließend wird der Eimer unter die Ablassschraube gestellt und die Schraube gelöst. Während das alte Getriebeöl ausläuft, wird auch die Einlassschraube geöffnet. Dies verhindert das Bilden eines Vakuums im Getriebe und beschleunigt das Auslaufen des alten Öls. Beim Umfüllen des Altöls in einen geeigneten Entsorgungsbehälter kann nun überprüft werden, ob sich Metallspäne am Boden abgesetzt haben. Wenn das Getriebeöl abgelassen ist, wird die Ölwanne vom Getriebe entfernt und das Ölfiltersieb ausgetauscht. Die Schrauben der Ölwanne immer kreuzweise aus- und wieder eindrehen! Das offene Getriebe kann nun großzügig mit Bremsenreiniger eingesprüht werden. Beim Verflüchtigen des Reinigers werden Anhaftungen ebenfalls entfernt. Gleiches geschieht mit der ausgebauten Ölwanne. Dabei auch den Magnet nicht vergessen, dieser wird kann zum Reinigen entnommen. Vor dem Zusammenbau des Getriebes muss die alte Dichtung des Ölfiltersiebs entfernt werden. Diese bleiben häufig in der Führungshülse stecken. Dabei vorsichtig mit Zange oder Schraubenzieher umgehen, damit keine Macken in die Hülse entstehen.
Ist die Dichtung entfernt, wird das neue Ölfiltersieb eingesetzt. Die Dichtflächen an der Ölwanne werden nochmals beidseitig gründlich gereinigt, dann wird sie zusammen mit der neuen Dichtung und idealerweise neuen Schrauben (kommen normalerweise zusammen im Set mit der Dichtung) eingebaut. Die Ölablassschraube wird mit neuer Dichtung wieder eingeschraubt.
Eingefüllt wird das neue Öl in das Getriebe, wenn es abgekühlt ist. Dazu dient die Spritze. Wenn das Öl wieder zurück läuft, ist die Ölwanne gefüllt. Jedoch saugt sich dann erst das Ölfiltersieb wieder voll. Um das Automatikgetriebeöl vollständig zu verteilen, wird der Motor bei hochgebocktem Fahrzeug laufen gelassen. Dabei werden alle Fahrstufen für ca. 10 Sekunden durchgeschaltet. Anschließend wird wieder Öl nachgefüllt. Der Vorgang wird so oft wiederholt, bis die vorgeschriebene Füllmenge im Automatikgetriebe erreicht ist. Schließlich wird die Einlassschraube mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen und die Abdeckung wieder montiert.

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