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Heizung / Kühlung - Infos zur Funktion, Reparatur und Wechsel

Verbrennungsmotoren haben konstruktionsbedingt nur einen relativ geringen Wirkungsgrad. Nur ca. 37-42% der zugeführten Energie setzen Otto- und Dieselmotoren in Bewegungsenergie um. Über die Hälfte des Kraftstoffes wird leider in Wärme umgewandelt. Diese gilt es stets unter Kontrolle zu halten, damit der Motor nicht überhitzt. Damit die produzierte Wärme aber nicht gänzlich verschwendet wird, wird sie zur Aufheizung des Innenraums verwendet. Dazu ist ein komplexes System aus Wärmetauschern, Schlauchleitungen und Pumpen erforderlich.

Der Kühlkreislauf in einem Fahrzeug

Der Kühlkreislauf in einem wassergekühlten Fahrzeug (außer bei Schiffen) ein geschlossene System und besteht aus fünf verschiedenen Komponenten. Der Kühlkreislauf ist sehr sensibel und muss bei festgestellten Schäden sofort untersucht werden. Ein ausfallender Kühlkreislauf hat bei Nichtbeachtung zwangsläufig einen kapitalen Motorschaden zur Folge.

Ausgleichsbehälter

Bei den meisten, jedoch längst nicht bei allen Fahrzeugen wird das Kühlmittel am Ausgleichsbehälter eingefüllt. Dieser zeigt stets den Stand und den Zustand des Kühlmittels an. Fehlt der Ausgleichsbehälter, wird das Kühlmittel direkt am Kühler ins Kühlsystem eingefüllt.
Defekte Ausgleichsbehälter können rissig werden. Permanent platzende Ausgleichsbehälter weisen jedoch auf einen größeren Defekt, in der Regel eine beschädigte Zylinderkopfdichtung, hin.

Kühler mit Lüfter und Sensor

Der Kühler dient dazu, überschüssige Wärme durch den Fahrtwind abzuführen. Er besteht aus einem Geflecht aus Aluminiumfolie, welches von Luft durchströmt werden kann. Das Geflecht ist mit einem Leitungssystem aus Kupferrohren durchzogen, durch welches das Kühlmittel fließen kann. Um auch im Stand oder bei sehr hohen Außentemperaturen zuverlässig die Wärme aus dem Kühlkreislauf abzuführen, ist am Kühler zusätzlich ein Ventilator installiert. Dieser wird durch einen Elektromotor oder durch einen Direktantrieb vom Motor selbst betrieben. Einen beschädigten Kühler kann man durch permanente Überhitzung des Motors feststellen. Ist der Kühler schon stark korrodiert, so dass die Kühllamellen bereits herausfallen, sollte der Kühler ausgetauscht werden. Gleiches gilt für den Lüfter, wenn er seine Funktion verweigert.

Leitungssystem im Motor

Der Motor selbst hat ein Leitungssystem, durch welches das Kühlmittel strömt. Am Motor befindet sich eine Aufteilung des Kühlsystems in den "Kleinen" und den "Großen" Kühlkreislauf. Der "Kleine" Kühlkreislauf ist unmittelbar nach dem Start des kalten Motors aktiv, indem das Wasser im Motor gehalten wird. Es wärmt sich so schnellstmöglich auf und bringt den Motor auf die erforderliche Betriebstemperatur. Dieser benötigt der Motor, damit alle verbauten Bauteile sich in der gewünschten Weise durch die zugeführte Wärme ausdehnen. Dies ist beispielsweise für die Ventile sehr wichtig, damit sie korrekt sitzen und nicht vorschnell verschleißen. Geregelt wird der Kühlkreislauf durch das Thermostat. Dies ist ein einfaches Ventil, welches sich ab einer bestimmten Kühlmitteltemperatur öffnet und den großen Kühlkreislauf frei gibt. Wird der Motor nicht richtig warm, ist das Thermostat meistens die Ursache. Dieses niedrigpreisige Bauteil ist sehr einfach zu tauschen.

Wasserpumpe

Die Wasserpumpe wird direkt vom Motor angetrieben. Bei vielen Motoren hat sie außerdem die Aufgabe, den Zahnriemen zu spannen. Sie sitzt gut zugänglich an der Außenwand des Motors und muss regelmäßig, meist beim Zahnriemenwechsel, ausgetauscht werden. Eine defekte Wasserpumpe macht sich durch Undichtigkeit und Quietschen bemerkbar.

Wärmetauscher mit Luftleitsystem und Gebläse

Der Wärmetauscher ist genauso aufgebaut wie der Motorkühler, jedoch ist er wesentlich kleiner. Er ist das eigentliche Heizelement, welcher für die Erwärmung des Innenraums zuständig ist. Der Wärmetauscher sitzt an der Spritzwand und ist durch ein Luftkanalsystem mit dem Innenraum verbunden. Mittels des Gebläses, welches vom Armaturenbrett aus gesteuert wird, kann die Durchströmung des Wärmetauschers mit Luft gesteuert werden. Einen Defekt am Wärmetauscher bemerkt man, wenn die Heizleistung nicht mehr zufriedenstellend ist. Ein weiteres, sehr verräterisches Indiz ist eine starke Taubildung an der Innenseite der Windschutzscheibe. Da der Wärmetauscher an das Kühlsystem angeschlossen ist, ist ein Wasserverlust sehr gefährlich für den Motor. Der Wärmetauscher selbst ist bei allen Fahrzeugen sehr preiswert nachzukaufen. Jedoch ist sein Austausch sehr aufwändig, da dafür bei den meisten Fahrzeugen das komplette Armaturenbrett samt Lenkrad ausgebaut werden muss.

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