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Zylinderkopfhaubendichtung (Ventildeckeldichtung) für Ihr Fahrzeug

Zylinderkopfhaubendichtung (Ventildeckeldichtung) - Preiswerte Ersatzteile von AutoteileProfi

Schutz der Nockenwelle durch die Zylinderkopfhaubendichtung
Die Zylinderkopfhaubendichtung, auch "Ventildeckeldichtung" genannt, ist die oberste Abdichtung eines Motors. Sie schützt den darunter liegenden Ventiltrieb vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und hält das Öl an seinem Platz. Von allen potentiellen Leckagen am Ölsystem ist die Zylinderkopfhaubendichtung am einfachsten zu reparieren. Sie darf keinesfalls mit der Zylinderkopfdichtung verwechselt werden. Deren Austausch ist wesentlich aufwändiger.

Sitz und Funktion der Ventildeckeldichtung
Die Ventildeckeldichtung sitzt oberhalb vom Zylinderkopf über der Nockenwelle und den Ventiltrieb. Sie dichtet den Ventildeckel bzw. die Zylinderkopfhaube gegen den seitlichen Austritt von Schmieröl ab. Die starken Vibrationen vom Motor sowie die Temperaturwechsel können die Ventildeckeldichtung mit der Zeit undicht werden lassen. Ihr Austausch ist aber in der Regel sehr einfach und kann auch von Laien schnell beherrscht werden.

Defekte an der Ventildeckeldichtung
Wenn die Ventildeckeldichtung undicht wird, ist dies meist nicht zu übersehen. Das Öl tritt deutlich sichtbar an ihr heraus und läuft den Motorblock hinunter. Falls man sich nicht sicher ist, kann eine vorherige Reinigen des Motors die Lecksuche vereinfachen. Dazu muss aber unbedingt eine Waschbox aufgesucht werden, bei der eine Motorwäsche erlaubt ist, sonst macht man sich unter Umständen strafbar!

Reparatur der Ventildeckeldichtung
Ventildeckedichtungen werden aus Gummi oder aus Kork hergestellt. Bei vielen Motortypen sind beide Bauformen möglich. Hier kann es aber zu Problemen führen: Ventildeckeldichtungen aus Kork benötigen spezielle Bolzen. Sie sind mit einer mittigen Gewindesperre versehen. Diese soll verhindern, dass beim Anziehen der Schraube die Dichtung kaputt gedrückt wird. Wenn mit diesen Bolzen aber eine Gummidichtung eingebaut wird, dann reicht der Anpressdruck nicht aus und das Motoröl läuft entlang der gesamten Dichtung aus. Wenn von der Kork- auf die Gummidichtung umgerüstet werden soll, müssen deshalb unbedingt auch die Stehbolzen ausgetauscht werden. Sie sind einfach in den Zylinderkopf eingeschraubt und werden mit Hilfe von zwei aufeinander geschraubten Muttern heraus gedreht. Beim Austauschen der Stehbolzen sollte man dennoch stets vorsichtig sein. Zerstörte Gewinde sind nur sehr schwer wieder instand zu setzen. Der Ventildeckel wird abgenommen und die alte Dichtung wird restlos entfernt. Die Schrauben müssen bei kaltem Motor in einer bestimmten Reihenfolge gelöst werden. Wenn bei heißem bzw. warmen Motor die Verschraubung einfach der Reihe nach gelöst wird, kann sich der Ventildeckel verziehen, wodurch er nicht mehr dicht abschließen kann. Die alte Dichtung wird restlos entfernt. Dazu kann ein Stechbeitel, ein scharfes Teppichmesser oder ein feinkörniges Schleifpapier hilfreich sein. Es dürfen aber keine Schrammen oder Kerben in den Deckel eingebracht werden! Darauf ist beim Reinigen besonders zu achten. Auch die Dichtfläche am Zylinderkopf muss restlos von der alten Dichtung befreit werden, sonst drohen an diesen Stellen Undichtigkeiten. Die neue Dichtung wird mit Öl eingerieben und auf die Stehbolzen aufgesteckt. Danach wird der Ventildeckel wieder montiert und in der vorgeschriebenen Weise mit den Muttern angezogen. Es ist dringend empfohlen, im sogenannten "Kreuzgang" die Muttern schrittweise anzuziehen. Das bedeutet, dass nach einer Schraube immer die schräg gegenüber liegende Schraube als nächstes angezogen wird. Mit drei bis vier Durchgängen, in denen das Anziehmoment schrittweise gesteigert wird, erreicht man einen gleichmäßigen Sitz. Damit ist die Wirkung der neuen Ventildeckeldichtung garantiert. Man muss jedoch stets darauf achten, das zulässige Anziehmoment für die Dichtung nicht zu überschreiten. Bei vielen Modellen ist die Deckeldichtung erstaunlich locker montiert. Die Angaben des Herstellers müssen in diesem Punkt unbedingt eingehalten werden.

Qualitätsdichtungen vom Markenhersteller
Dichtungen sind einfache aber wichtige Bauteile. Zwar ist die Ventildeckeldichtung recht einfach zu wechseln. Die Verschmutzung, die durch ihren Defekt möglich ist, kann sich für andere Aggregate und Bauteile aber sehr zerstörerisch auswirken. Wenn beispielsweise das Motoröl in den Generator hinein läuft, kann dieser zerstört werden. Ebenso kann es zu einem Motorschaden kommen, wenn Öl in den Zahnriementrieb hinein läuft. Der Riemen kann dann überspringen und einen Ventil- oder Kolbenschaden provozieren. Darum sollte an der Qualität der Zylinderkopfhaubendichtung nicht gespart werden. Die Preise für die Zylinderkopfhaubendichtung schwanken je nach Ausführung und Material. Jedoch kostet selbst die aufwändigste Dichtung von einem etablierten Hersteller, beispielsweise FEBI BILSTEIN, selten mehr als 25 Euro. Das sollte die dauerhafte Reparatur dieser Dichtung in jedem Fall wert sein.

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