{"id":3346,"date":"2018-05-15T12:02:54","date_gmt":"2018-05-15T12:02:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/?p=3346"},"modified":"2018-05-15T12:03:27","modified_gmt":"2018-05-15T12:03:27","slug":"auto-head-up-display","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/auto-head-up-display-3346","title":{"rendered":"James-Bond Feeling im Auto mit dem Head-Up Display!"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Das Head-Up Display ist eine Anzeigeform, bei der die Informationen auf eine Reflexionsscheibe im Sichtbereich des Fahrers projiziert werden. Erfunden wurden diese Anzeigen beim Milit\u00e4r. In Kampfjets werden die wichtigsten Informationen seit ca. 25 Jahren dem Piloten mitgeteilt. Im Auto war diese innovative Technologie ebenfalls bereits Ende der 1980er zu bestaunen. Im James-Bond Film &#8222;Der Hauch des Todes&#8220; hat der standesgem\u00e4\u00dfe Aston Martin des ber\u00fchmten Geheimagenten dieses Feature.<\/strong><\/h4>\n<h3><strong>Auch f\u00fcr Fahrer praktisch<\/strong><\/h3>\n<p>Beim Fliegen in einem Kampfjet geht es um Bruchteile von Sekunden. Bei hunderten bis tausenden Stundenkilometern ist jeder Blick, der nicht nach drau\u00dfen geht, ein Risiko. Ganz so dramatisch stellt es sich im Auto nicht dar. Dennoch ist das Anzeigen der wichtigsten Fahrparameter ohne daf\u00fcr den Blick aufs Armaturenbrett senken zu m\u00fcssen, ein echtes Feature f\u00fcr Komfort und Sicherheit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/1-1.jpg\" alt=\"Head-Up Display nachr\u00fcsten\" width=\"391\" height=\"265\" \/>Zwar ist dieses coole und sportive Gadget urspr\u00fcnglich f\u00fcr junge und dynamische Fahrer entwickelt worden. Aber \u00e4ltere Fahrer, deren Sichtbereich nur mit Hilfe einer Gleitsichtbrille scharf gehalten werden kann, sind f\u00fcr <em><strong>das Head-Up Display<\/strong><\/em> besonders dankbar. Denn &#8222;Head Up&#8220; bedeutet &#8222;<em>Kopf hoch<\/em>&#8222;. Man braucht als Fahrer niemals den Blick von der Stra\u00dfe zu nehmen, um \u00fcber die wichtigsten Fahrwerte stets informiert zu sein. Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Ger\u00e4ten und L\u00f6sungen sind enorm.<\/p>\n<h3><strong>Billig und nur begrenzt einsetzbar: Die Handy-App<\/strong><\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1.jpg\" alt=\"Handy-App f\u00fcrs Head-Up Display\" \/><strong><em>Man kann durchaus sein Handy zu einem Head-Up Display umr\u00fcsten<\/em><\/strong>. Doch es gen\u00fcgt nicht, die entsprechende App herunter zu laden. Schlie\u00dflich besteht der Reiz des Displays darin, dass es transparent ist.<\/p>\n<p><em><strong>Ein Smartphone im Blickfeld ist daher nur eine wenig taugliche L\u00f6sung<\/strong><\/em>. Der Handel bietet zu diesem Zweck Smartphone-Halterungen an, bei denen das Handy horizontal liegt und sein Display eine halbtransparente Reflexionsfolie anstrahlt. Jedoch reicht die Leuchtkraft des Displays zumindest bei Tagfahrten nicht aus, um wirklich brauchbare Anzeigen zu liefern.<\/p>\n<p>Zudem ist die Qualit\u00e4t der Halterungen meist nicht berauschend. Ein unruhig wackelndes, schlecht haftendes Display erreicht genau das Gegenteil von dem, was mit einem HUD erreicht werden soll. Gl\u00fccklicherweise gibt es bereits brauchbare Ger\u00e4te, die nur wenig mehr kosten als diese wenig brauchbaren Smartphone-Halterungen f\u00fcr <em>knapp 20 Euro<\/em>.<\/p>\n<h3><strong>Erstaunlich begrenzte Anzeigen<\/strong><\/h3>\n<p><em>Die semiprofessionellen HUD Ger\u00e4te beginnen preislich bei ca. 30 Euro<\/em>. Allen diesen Nachr\u00fcst-L\u00f6sungen ist eines gemeinsam:<strong> Sie verf\u00fcgen \u00fcber ein starres Display<\/strong>. Im Zeitalter von HD-Filmen auf dem Smartphone ist dies einigerma\u00dfen verwunderlich. Seitens der Anzeigen f\u00fchlt man sich ein wenig in die &#8222;<em>Knight Rider<\/em>&#8220; \u00c4ra der 1980er Jahre zur\u00fcck versetzt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/3-1.jpg\" alt=\"Head-Up Display Signale\" \/><strong><em>Doch f\u00fcr den Zweck, f\u00fcr den diese Ger\u00e4te gedacht sind, ist diese Anzeigeform optimal: Klare, eindeutige Signale mit guter Ablesbarkeit<\/em><\/strong>. Die Bandbreite der Anzeigen-M\u00f6glichkeiten ist dabei recht gro\u00df. Die einfachsten HUD Ger\u00e4te zeigen nur die Geschwindigkeit an. Je nach Typ tun sie dies aber mit gro\u00dfen, hervorragend lesbaren Ziffern. Wem diese reduzierte Information gen\u00fcgt, der ist bereits mit solchen Ger\u00e4ten gut beraten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/4-1.jpg\" alt=\"HUD-Typen des Head-Up Displays\" \/><em><strong>Was aber inzwischen bei vielen HUD-Typen Standard ist, sind Warnanzeigen f\u00fcr Geschwindigkeiten<\/strong><\/em>. F\u00e4hrt der Fahrer schneller, als es an dieser Stelle erlaubt ist, wird er mit dem Hinweis auf die korrekte H\u00f6chstgeschwindigkeit gewarnt. Die Bandbreite der m\u00f6glichen Informationen geht aber noch weiter: Kilometerz\u00e4hler, <a href=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wichtigsten-tipps-zum-kraftstoff-sparen-2425\">Verbrauchsanzeige<\/a> und rudiment\u00e4re Navigationen sind bei hochwertigeren HUD- Ger\u00e4ten ebenfalls verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h3><strong>Wie kommen die Informationen in das HUD?<\/strong><\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/5-1.jpg\" alt=\"Wie kommen die Informationen in das 3. Head-Up Display HUD\" \/><strong>Es gibt drei Wege, wie die HUD-Ger\u00e4te an ihre Informationen kommen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Bei der einfachen <em>HUD-App<\/em> ist dies in der Regel <strong>das GPS<\/strong>. Diese Technik ist heute bereits erstaunlich pr\u00e4zise.<\/li>\n<li>Die zweite M\u00f6glichkeit ist <strong>ein Kabelanschluss zum <a href=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/obd-2-fahrzeugdiagnose-3231\">OBD<\/a><\/strong>. Dieser Stecker ist eigentlich f\u00fcr das Auslesen des Fehlerspeichers vorgesehen. Doch die Bastler, T\u00fcftler und Ingenieure machen aus diesem Service-Anschluss mehr und mehr eine vielseitig nutzbare Datenquelle. So haben sich die Signale des OBD f\u00fcr die HUD-Anzeigen als optimal erwiesen. Der Vorteil mit dem Kabelanschluss ist auch, dass das Ger\u00e4t st\u00e4ndig mit Bordstrom versorgt ist.<\/li>\n<li>Doch ein im Auto herum liegendes Kabel ist nicht jedermanns Sache. Darum gibt es auch Head-Up Display mit <strong>Bluetooth Empfang<\/strong>. Dazu braucht man nur noch einen Sende-Stecker, der ebenfalls ans OBD angedockt wird.<\/li>\n<\/ol>\n<h3><strong>Installation vom Head-Up Display<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/6-1.jpg\" alt=\"Installation vom Head-Up Display\" width=\"441\" height=\"304\" \/>Im Grunde liegt darin auch die ganze Kunst, <strong>ein HUD in seinem Auto nach zu r\u00fcsten<\/strong>. Die Hersteller bieten grunds\u00e4tzlich Komplett-Sets an. Diese bestehen aus der halbtransparenten Reflexionsfolie, einer Halterung, dem HUD &#8211; Ger\u00e4t selbst und einem Anschluss an das OBD. Zumindest eine Stromversorgung \u00fcber die 12 Volt Steckdose geh\u00f6rt bei den meisten Herstellern grunds\u00e4tzlich zum Lieferumfang.<\/p>\n<h3><strong>N\u00e4chste Generation ist auf dem Weg<\/strong><\/h3>\n<p><em>Man muss es leider so sagen aber in Deutschland hinkt das Angebot etwas hinterher. In den USA wird bereits die n\u00e4chste Generation von HUD-Ger\u00e4ten angeboten, welche die hier verf\u00fcgbaren L\u00f6sungen wirklich alt aussehen lassen<\/em>.<\/p>\n<p><strong>NAVDY<\/strong> ist beispielsweise ein HUD, welches die vollen Funktionen eines Smartphones besitzt: LED-Display, Gestensteuerung, Steuerung \u00fcber ein Minipad am Lenkrad sind bei NAVDY bereits integriert. Auch Telefonieren und Navigieren ist mit diesem Ger\u00e4t m\u00f6glich. Dazu braucht NAVDY aber eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.autoteileprofi.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/7.png\" alt=\"Onboard HUDs\" width=\"323\" height=\"267\" \/><strong>Die anderen Ger\u00e4te der n\u00e4chsten Generation der HUD leisten \u00e4hnliches<\/strong>. Das einzige, was noch gegen diese hoch innovativen Ger\u00e4te spricht, ist ihr Preis. Kostet ein einfaches Headup-Display mit starrer Anzeige <em>ca. 30 &#8211; 50 Euro<\/em>, ist es bei <em>den HUDs 2.0<\/em> noch locker das Zehnfache. Doch das ist immer noch <strong><em>wesentlich billiger, als es die fest installieren Ger\u00e4te ab Werk sind<\/em><\/strong>. Diese sind zwar optimal auf das Auto zugeschnitten und haben keine st\u00f6renden Kabel. Aber sie sind so teuer, dass man sich da durchaus nach dem Sinn fragen kann. Die Onboard-HUDs werden daher voraussichtlich das gleiche Schicksal erleiden, wie ihre Vorl\u00e4ufer, die Navigationsger\u00e4te. Alles, was monofunktional daher kommt, wird von der n\u00e4chsten Generation einfach \u00fcberfl\u00fcssig gemacht.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Foto: Panchenko Vladimir, ambrozinio, MNBB Studio, Yodchompoo, Scharfsinn, Beros919, posteriori, NothingIsEverything, OliveTree \/ shutterstock.com<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Head-Up Display ist eine Anzeigeform, bei der die Informationen auf eine Reflexionsscheibe im Sichtbereich des Fahrers projiziert werden. Erfunden wurden diese Anzeigen beim Milit\u00e4r. In Kampfjets werden die wichtigsten Informationen seit ca. 25 Jahren dem Piloten mitgeteilt. Im Auto war diese innovative Technologie ebenfalls bereits Ende der 1980er zu bestaunen. 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