Der Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 ist der klar überlegene Allwetterreifen im Vergleich zum Vorgängermodell Gen-2. Die neueste Generation bietet 15% bessere Bremsleistung bei Nässe, optimierte Traktion bei Schnee und eine um 8% verbesserte Laufleistung. Beide Modelle tragen das 3PMSF-Symbol für Wintereigenschaften, doch die Gen-3 überzeugt durch moderne Gummimischung und optimiertes Profildesign für bessere Sicherheit das ganze Jahr über.
Schneller Vergleich der beiden Goodyear Allwetterreifen
| Eigenschaft | Vector 4Seasons Gen-2 | Vector 4Seasons Gen-3 |
|---|---|---|
| Preisklasse | € 80-120 pro Reifen | € 95-140 pro Reifen |
| Laufleistung | 45.000-55.000 km | 50.000-60.000 km |
| Nässe-Performance | Gut (B-Rating) | Sehr gut (A-Rating) |
| Rollwiderstand | C-Rating | B-Rating |
| Geräuschpegel | 69-71 dB | 67-69 dB |
| Beste Einsatzgebiete | Stadtverkehr, Pendler | Vielfahrer, Langstrecke |
Goodyear Vector 4Seasons Gen-2 im Detail
Die zweite Generation der Vector 4Seasons Serie war bereits ein solider Allwetterreifen, der deutschen Autofahrern gute Dienste leistete. Das symmetrische Profildesign mit V-förmigen Rillen sorgt für ordentliche Wasserverdrängung bei Regenwetter.
Die Gen-2 verwendet eine bewährte Silica-Gummimischung, die bei unterschiedlichen Temperaturen flexibel bleibt. Typische Preise liegen zwischen 80 und 120 Euro pro Reifen, abhängig von der Dimension. Die Laufleistung erreicht meist 45.000 bis 55.000 Kilometer unter normalen Fahrbedingungen.
Vorteile der Gen-2:
- Bewährte Zuverlässigkeit über Jahre
- Günstiger Einstiegspreis
- Ausreichende Performance für Gelegenheitsfahrer
- Weite Verfügbarkeit in Werkstätten
Nachteile der Gen-2:
- Veraltete Gummitechnologie
- Höherer Rollwiderstand
- Schwächere Schneeeigenschaften
- Kürzere Lebensdauer
Ideale Fahrer für die Gen-2 sind Wenigfahrer und preisbewusste Autobesitzer, die einen soliden Allwetterreifen ohne Premiumansprüche suchen.
Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 Eigenschaften
Die dritte Generation setzt auf moderne WeatherReactive-Technologie, die sich automatisch an wechselnde Bedingungen anpasst. Das überarbeitete asymmetrische Profildesign mit 3D-BIS-Technologie verbessert die Traktion auf Schnee erheblich.
Goodyear hat die Silica-Mischung komplett überarbeitet und mit Polymer-Verstärkern angereichert. Diese Innovation führt zu besserer Haltbarkeit und geringerem Verschleiß. Preise beginnen bei etwa 95 Euro und können bis 140 Euro pro Reifen reichen.
Unsere Mechaniker bei Autoteileprofi empfehlen die Gen-3 besonders für Fahrer, die über 20.000 Kilometer jährlich fahren. Die höhere Anfangsinvestition amortisiert sich durch längere Haltbarkeit.
Vorteile der Gen-3:
- 15% kürzere Bremswege bei Nässe
- Verbesserte Wintereigenschaften
- 8% längere Laufleistung
- Niedrigerer Rollwiderstand spart Sprit
Nachteile der Gen-3:
- Höherer Anschaffungspreis
- Noch begrenzte Verfügbarkeit bestimmter Größen
- Komplexere Reifenstruktur
Vielfahrer und Autobesitzer, die Wert auf neueste Technologie legen, profitieren am meisten von der Gen-3. Auch für schwere Fahrzeuge und Automatikfahrzeuge ist sie erste Wahl.
Kompatibilität und Montage
Beide Reifengenerationen sind mit den gängigen deutschen Fahrzeugmodellen kompatibel. Die Dimensionen reichen von 175/65 R14 bis 255/40 R19, wobei die Gen-3 ein etwas breiteres Größenspektrum abdeckt.
Für BMW-Modelle ab Baujahr 2018 sind beide Versionen mit Runflat-Technologie verfügbar. Mercedes-Fahrzeuge mit MO-Freigabe können ebenfalls beide Generationen verwenden.
Die Tragfähigkeitsindizes bleiben bei beiden Modellen identisch. Wichtig ist die Beachtung der Geschwindigkeitsklasse – die Gen-3 bietet teilweise höhere V-Ratings bis 270 km/h.
Bei der Montage sollten Autofahrer darauf achten, dass alle vier Reifen der gleichen Generation entstammen. Das Mischen beider Versionen kann zu ungleichmäßigem Verschleiß führen.
Die Installation erfolgt bei beiden Modellen identisch. Standardwerte für Luftdruck und Auswuchtung bleiben unverändert. Besitzer von RDKS-Systemen müssen keine zusätzlichen Anpassungen vornehmen.
Kaufempfehlung für deutsche Autofahrer
Die Wahl zwischen Gen-2 und Gen-3 hängt von Ihrem Fahrprofil und Budget ab. Für Stadtfahrer mit jährlich unter 15.000 Kilometern reicht die bewährte Gen-2 völlig aus. Der Preisunterschied von etwa 15 Euro pro Reifen summiert sich bei einem Satz auf 60 Euro.
Vielfahrer sollten definitiv zur Gen-3 greifen. Die verbesserte Laufleistung und der geringere Rollwiderstand führen zu Einsparungen beim Kraftstoff. Über die Reifenlebensdauer gleichen sich die Mehrkosten aus.
Für Sicherheitsbewusste Fahrer ist die Gen-3 die bessere Wahl. Die 15% kürzeren Bremswege bei Nässe können im Ernstfall entscheidend sein. Gerade auf deutschen Autobahnen bei wechselhaften Wetterbedingungen zeigt sich dieser Vorteil deutlich.
Autobesitzer mit Premiumfahrzeugen profitieren von den leiseren Fahreigenschaften der Gen-3. Der um 2 dB niedrigere Geräuschpegel verbessert den Komfort merklich.
Wie unterscheiden sich die beiden Reifengenerationen beim Bremsverhalten?
Die Gen-3 bietet 15% kürzere Bremswege bei Nässe durch optimierte Silica-Mischung und verbessertes Profildesign mit größerer Kontaktfläche zur Fahrbahn.
Lohnt sich der Aufpreis für die neuere Generation?
Ja, für Vielfahrer definitiv. Die längere Haltbarkeit und Spritersparnis durch geringeren Rollwiderstand gleichen die Mehrkosten über die Nutzungsdauer aus.
Kann ich Gen-2 und Gen-3 mischen?
Das wird nicht empfohlen. Unterschiedliche Gummimischungen können zu ungleichmäßigem Verschleiß und veränderten Fahreigenschaften führen. Alle vier Reifen sollten identisch sein.
Welche Generation eignet sich besser für Winterfahrten?
Die Gen-3 zeigt bessere Schneeeigenschaften durch 3D-BIS-Technologie und WeatherReactive-Gummimischung, die bei niedrigen Temperaturen flexibel bleibt und mehr Grip bietet.
Wie erkenne ich, welche Generation ich fahre?
Auf der Reifenflanke steht „4Seasons“ für Gen-2 oder „4Seasons Gen-3“. Zusätzlich haben Gen-3 Reifen meist ein moderneres, asymmetrisches Profilbild.










